Frankreich 2013                

                                             (Erste Woche)      

 

 

Freitag, 04.10.13      Goslar, Kassel, Grünberg

Um zehn vor drei geht’s los. Ab in den Süden, diesmal auf der Bahn in den VB-Kreis. Die erste Ü wieder in Grünberg, wieder auf dem CP „Spitzer Stein“. Zu Fuß ins Zentrum, beim Rewe noch ein Brot gekauft. Morgen finden die „Grimmicher Markttage“ statt und alle sind mit den Vorbereitungen beschäftigt. Da wir vom September noch das Restaurant „Fachwerk“ in guter Erinnerung haben, essen wir auch heute hier zu Abend. Auf dem Marktplatz steht ein Zelt, in dem sich die Grünberger auf das Fest einstimmen.

 

Tkm:  240

Ü:      15,20 Euro

 

Samstag, 05.10.13     Campingmarkt Berger, Frankfurt, Landau, Molsheim

Am nächsten Morgen bzw. in der Nacht fängt es an zu regnen und hört den ganzen Tag nicht mehr auf. – Getankt wird wieder bei Jet in Landau. Auf bekanntem Weg fahren wir nach Molsheim. Hier wollen wir selbstgemachten Flammkuchen von Josef Kumpf essen. Nach unserem kleinen Rundgang ist hier jedoch wegen Überfüllung geschlossen. Schade! Beim nächsten Mal also auf jeden Fall Plätze reservieren!!!

Wir weichen auf die „Alte Metzig“ aus, die im Zentrum sicher der Anlaufpunkt der meisten Touris ist. Aber wir sind ganz zufrieden und schlendern gesättigt zu unserem Platz. Der Regen hat auch nachgelassen, was will man mehr.

Am CP unterhalten wir uns noch mit 2 jungen Männern aus Chantilly/Picardie, die hier zum Tourenwagenrennen hergekommen sind.

   

   

 

Tkm:  340

Ü:      12,40 Euro

 

Sonntag, 06.10.13    Selestat, St. Hippolythe, Isle-s.-l.-Doubs

Die ganze Nacht regnet es wieder, doch im Laufe des Vormittags hört es endlich auf. Als wir gegen Mittag in Sélèstat ankommen, ist es trocken und wir erkunden die Stadt: Maison de Pain, Vieux Port de l’Ill, Stadtmauerreste mit Straßenschildern auf denen Gedichte, Textfragmente und Träume zu lesen sind (Mur des Rêves). In einem ziemlich gut besuchten Café stärken wir uns, bevor es zu einem kleinen Weineinkauf in St. Hippolythe weitergeht.

Am Abend erreichen wir den CP in Isle s. l. Doubs, schon fast geschlossen, aber die junge Wirtin stellt das warme Wasser und die Heizung im Waschraum für uns an, Strom gibt es auch und später kommt noch ein weiteres WoMo aus D. Nach einen langen Spaziergang am Kanal und durch das recht ausgedehnte Dorf/Städtchen kehren wir in die „Bar de la Poste“ zum Apéritif ein. Es gibt den üblichen Pastis und einen „Anis de Pontarlier“ (vom Barkeeper empfohlen).

 

 

   

   

   

   

 

 

    

Tkm:  190

Ü:      10 Euro

 

Montag, 07.10.13    Clerval, Baume-les-Dames, Clerval (mit dem Fahrrad)

Heute werden die Pedelecs eingeweiht. Kurz entschlossen wollen wir am Kanal entlang fahren, doch dieser endet nach ca. 1 km. Der Doubs ist an einigen Stellen so flach, dass er nur bedingt schiffbar ist. Wir drehen um und nehmen die Straße nach Clerval, neben uns rauscht der Verkehr. Teilweise führt die Straße am Doubs entlang und nach ca. 8 km erreichen wir Clerval. Am Ortseingang treffen wir auf einen deutschen Langzeit-Radler aus Waldshut, der uns den richtigen Radweg E6 (Voie verte) weist. Dann genehmigen wir uns erstmal zwei „Grand“ (Café au lait). Beim Bäcker treffen wir den Radler wieder, er versucht ein Brot zu schnorren, doch die Bäckerin „versteht“ ihn nicht und wir geben ihm eins aus. Er erzählt, dass er gerade Probleme mit der Bank hat.

 

Auf dem E6 fahren wir nun direkt am Doubs entlang und können mehrmals den Schleusenbetrieb beobachten (alter Treidelweg). Nach 20 km erreichen wir Baume-les-Dames. Wir fahren um die kleine Altstadt, mittendurch, dann zum Super U und beenden den Besuch mit einem stärkenden Picknick am Ufer des Doubs. 35 km Rückfahrt liegen vor uns, aber die Motoren leisten gute Dienste; hinter Clerval schalten wir den Turbo ein, da das Wetter feucht zu werden droht.

 

   

   

   

   

Nach einer heißen Dusche gehen wir wieder in die „Bar de la Poste“. Zum Schluss gibt uns der Kellner ein Getränk aus. Vive la France!

Die Restaurantsuche gestaltet sich schwierig bzw. einfach – wie man’s nimmt – nur eines ist heute geöffnet. Das Menu du jour ist akzeptabel. Es sind noch 2 deutsche Urlauberinnen und ein Großelternpaar mit Enkelin im Lokal, wir tauschen Erfahrungen und Tipps aus und treten bald den Heimweg an. Die 75 km waren trotz elektrischer Unterstützung kein „Pappenstiel“.

 

   

Tkm:   75 mit dem Fahrrad

Ü:       10 Euro

 

Dienstag, 08.10.13      Arc-et-Senans, Beaune

Wir fahren durch die Franche-Comté nach Arc-et-Senans (Saline Royal = Manufaktur zur Salzgewinnung).

Um die Mittagspause zu überbrücken, umrunden wir zunächst den Komplex zu Fuß und ergattern dann einen Tisch in einem kleinen Restaurant, in dem wir ein schmackhaftes vegetarisches Mahl zu uns nehmen.

Die Saline zeigt den Versuch von Ledoux, die ideale Stadt zu bauen, mangels finanzieller Mittel wurde jedoch nur ein Teil fertiggestellt (1775-1779). Ledoux hat noch viele weitere Bauwerke entworfen, u.a. die Mauer von Paris, die wir en miniature anschauen können. Außerdem gibt es eine Ausstellung über die Salzgewinnung. Später fahren wir gen Westen und steuern unser heutiges Etappenziel, den CP de „Cent Vignes“ in Beaune an.

 

   

   

   

                                                                

Tkm:   180

Ü:       18 Euro

 

Mittwoch, 09.10.13     Beaune, Tournon-s.-Rhône

In Beaune ist heute Markt und nachdem wir ein Stück auf der Stadtmauer gelaufen sind, schauen wir uns die Köstlichkeiten der französischen Händler an und besichtigen dann das berühmte Hôtel-Dieu (Nicolas Rolin; Triptychon: Flügelalter „Das jüngste Gericht“).

Danach fahren wir ca. 260 km bis Tournon-s.-Rhône, stellen unseren Wagen ab und laufen ein Stück Rhône-aufwärts und durch die Stadt zurück, bis wir ein schönes Restaurant finden, in dem wir uns den Genüssen der französischen Küche hingeben (Salade au Chevre et Tapenade und Carpaccio, frisches Baguette und Kräuterbutter).

 

   

   

   

   

    

 

                                               

    

 

  

                                      

Tkm:   270

Ü:       18,50 Euro

 

Donnerstag, 10.10.13     Defilé de Donzère, Garde Adhemar, St.-Paul-Trois-Chateaux, Vaison-la-Romaine

Heute passieren wir den „Defilé de Donzère“ (Rhône-Engpass) und machen Rast in Garde Adhemar (un de plus beaux villages), ein schönes Örtchen mit toller Aussicht auf das Rhône-Tal, mit AKW und TGV. In St.-Paul-Trois-Chateaux (ebenfalls sehr pittoresk) fängt es leicht an zu regnen und wir finden leider kein Café. Weiter geht es nach Vaison-la-Romaine zum CP am Théatre Romain. Die Sonne kommt wieder raus und in dem schönen Städtchen genießen wir erstmal einen Café au Lait und schießen dann noch schöne Fotos in mittelalterlichem Ambiente. Abends wird gekocht, es gibt endlich mal wieder die französische Käsepfanne.

   

  

    

     

 

   

 

  

  

  

Tkm:  140

Ü:      18,60 Euro

 

Freitag, 11.10.13      Mont Ventoux, Sault, Gorges de la Nesque, Roussillon, Apt

„Kleine Tour de France“, auf der Straße zum Gipfel des Mont Ventoux sind eine ganze Reihe Radfahrer unterschiedlicher Nationalitäten unterwegs. Oben ist es ziemlich kühl, aber sonnig und nicht windig. Die Sicht ist einmalig. Aus südöstlicher Richtung betrachtet erscheint die Kuppe schneebedeckt, tatsächlich besteht sie aber aus losem Kalkgestein. Auf jeden Fall beeindruckend!

Unten fahren wir über das Plateau de Vaucluse durch Lavendelfelder nach Sault – Kaffeepause. Fahrt durch die Gorges de la Nesque nach Roussillon – Ockersteinbrücke – Abendstimmung. CP in Apt.

   

 

  

                        

   

 

 

                                              

   

    

 

   

     

   

                                              

Tkm:  170

Ü:      14,30 Euro

Zurück                                                                 Weiter                                                              Home

      Übernachtungen

04.10. Grünberg

05.10. Molsheim

06.10. Isle s.l. Doubs

07.10. Isle s.l. Doubs

08.10. Beaune

09.10. Tournon s. Rh.

10.10. Vaison la Romaine

11.10. Apt