Tour d´Alsace

 

 

Freitag, 30.08. 2013

 

Anstatt nach Dänemark zu reisen, entschließen wir uns aufgrund des Wetters in den Süden zu fahren. Wir sind das erste Mal mit dem neuen Womo unterwegs, einem Citroen Jumper mit La Strada Ausbau. Ma´ gucken!?

 

 

Über Landstrassen geht es ab Friedland quer durch Hessen. Zwischendurch nochmals auf der Bahn, kommen wir  gegen 19.00 in Grünberg an. Zuvor noch ein Stopp im Aldi Süd, dort warnt man uns vor dem innerstädtischen Blitzer. Nur gut, denn auf dem Weg zum CP am Freibad wären wir da genau reingerauscht…

 

                               

 

Nachdem wir uns etwas eingerichtet haben, brechen wir auf und entdecken den Ort. Sehr hübsch, kommen am Brunnental vorbei, streifen durch die Judengasse, gelangen an den Löwenplatz und schließlich zum Markt. Hier gibt’s lecker Essen! Später dann, gestärkt, treten wir bei Einbruch der Dunkelheit den Heimweg an. Die erste Nacht auf „Froli“ (Supi!)

 

Tkm: 260

Ü:    15 Euro

 

Samstag, 31.08.2013

 

Schon um acht sind wir wach, Brötchen holen, die wir bestellt hatten und schon geht es ans Frühstücken. Bald brechen wir auf. Nicht lang danach passieren wir die Skyline von „Mainhattan“, weiter an Mannheim und Ludwigshafen vorbei, gelangen wir an die Weinstrasse.

Ersten Tankstopp legen wir in Landau ein (naja, ein bisschen mehr als der T 5 braucht das neue Mobil schon!). In Bad Bergzabern vertreten wir uns mal die Beine, und, neben Shopping gibt’s auch ein Eis für jeden.

Später dann kommen wir am Wein-Tor vorbei und schon nach kurzer Strecke laufen wir in Frankreich ein und halten in Wissembourg (Weißenburg).

 

         

 

                         

 

 

Wir machen einen Spaziergang in das zunächst noch ruhige Stadtzentrum, kehren in einer Kneipe ein, um Flammkuchen zu essen. Leider beginnt es zu regnen und wir gehen zum Wagen zurück, um ein wenig zu pausieren.

 

 

  

 

  

 

  

 

  

 

  

 

  

 

Auf dem Weg zum Wagen hatten wir einen größeren Parkplatz gesehen wo schon einige Womos sich aufgestellt haben und so gesellen wir uns zu ihnen. Beim zweiten Gang in die Stadt ist schon mehr Publikum unterwegs. An den Buden, die nachmittags aufgebaut wurden herrscht jetzt reges Treiben. Es wird Volksmusik gespielt und später auch getanzt. Wir landen in einem Irish Pub, in dem ein mexikanischer Abend zelebriert wird. Irgendwann sind wir dann auch bedient genug und schleichen uns zurück zu unsrer „EMMA“, wie wir unseren neuen Wagen jetzt getauft haben.

 

Tkm: 250

Ü:       --

 

Sonntag, 01.09.2013

 

Die Nacht, trotz Zentrumsnähe sehr ruhig, Chrissi geht Baguette bei "Banette" holen und es folgt ein ausgiebiges Frühstück im Auto.

Wir starten Richtung Fort Schoenenbourg, besterhaltenes Fort der Maginot-Linie; 183 Stufen führen in die Tiefe. Zwei Stunden dauert der Rundgang. Viel Geschichte und Geschichten.

 

  

 

  

 

     

 

   

 

   

 

   

 

 

Mit dem Fahrstuhl geht es anschließend wieder hinauf ans Tageslicht und wir fahren dann weiter nach Bitche.

Wir machen uns daran, die Festungsanlage aus dem 17./18. Jh., die auf einem Hügel liegt, zu erklimmen. Zunächst überlegen wir, ob wir uns diese Anlage nach dem Vormittagsprogramm noch ansehen sollen. Der Eintritt kostet 10 € und die Besichtigung dauert mind. 2 h. Aber, der Wissensdurst siegt und wir kaufen die Tickets einschl. Unterhaltung aus dem Audio-Guide sowie spannenden Videopräsentationen in den Katakomben. Es wird auf eindrucksvolle Weise das Leben zur damaligen Zeit dargestellt. Sehr lohnenswert!

Unterhalb der Zitadelle liegt der „Jardin de la Paix“. Auch der ist sicherlich sehenswert, aber unser Bedarf an Besichtigungen ist für heute gedeckt. In einem Straßencafé entspannen wir bei Café au lait und Erdbeertörtchen.

 

   

 

    

 

   

 

 

   

 

Wir steuern den CP in Oberbronn an, denn wir müssen entleeren und auftanken. Es dauert ein wenig, bis wir unsere EMMA geparkt haben, wir bekommen „Schützenhilfe“ von 4 Lothringern, die sehr gut deutsch sprechen. Wir sehen die beiden Paare später beim Essen im Restaurant wieder. Es gibt Büffet (kalt) einschl. Dessert. Leider treffen wir die falsche Entscheidung, da wir uns für ein Essen à la carte entscheiden… Später kommen wir noch mit der netten Kellnerin ins Gespräch, die uns ein wenig von sich erzählt und ebenfalls Christiane heißt.

 

Tkm:  90

Ü:       14,90 Euro

 

 

 

 

Montag, 02.09.2013

 

Da wir kein Brot mehr bekommen, fahren wir ohne Frühstück los. Wir halten im Ort, kaufen etwas ein und frühstücken dann am Feldrand mit Blick auf die elsässische Hügellandschaft in der Nähe von Ingwiller. Weiter geht es nach Saverne, dass wir zuvor auch schon einmal auf einem Kurztrip besucht hatten.

 

     

 

                              

 

   

 

Als nächstes Ziel liegt das Chateau Haut-Barr vor uns, von wo aus man einen wunderschönen Ausblick auf die Umgebung und Saverne hat.

 

 

   

 

   

 

   

 

Für die Nacht quartieren wir uns auf dem CP in Molsheim ein, der sich in bester Lage am Stadtrand befindet. Auf dem Weg ins Zentrum spricht uns ein älterer Herr an, der in seinem Hof arbeitet. Es entwickelt sich ein Gespräch und schließlich landen wir in seiner angrenzenden Weinstube und probieren einen Silvaner. Dieser schmeckt uns so gut, dass wir nach dem Stadtrundgang einen Karton mitnehmen. Außerdem wollen wir am nächsten Morgen noch mal beim Weingut seiner Tochter in Rosheim vorbeischauen.

 

Tkm:  60

Ü:     12,40 Euro

 

   

 

                             

 

 

 

Dienstag, 03.09.2013

 

Am nächsten Morgen werden wir in Rosheim von der Mutter in Empfang genommen, da Vater und Tochter zu Kunden in Belgien unterwegs sind. Es gibt noch eine kleine Weinprobe und 8 weitere Flaschen „wandern“ in unseren Kofferraum.

 

                       

 

Auf dem weiteren Weg erreichen wir den Mont St. Odile. Auch hier herrscht  ein buntes Treiben, Touristen en masse, aber, wir genießen die bis zum Schwarzwald reichende Aussicht.

 

   

 

    

 

   

 

 

Wir begeben uns wieder ins Tal nach Obernai und stellen unsere EMMA auf den dortigen CP. Bis ins Zentrum gehen wir ca. 1 km, auch dieses Städtchen wieder eine Augenweide.

 

                        

 

 

Im Salon du Thé gibt es leider keinen Pastis, dafür nehmen wir ein kühles Bier direkt neben dem 6-Eimer-Brunnen. Shop-Stop im Supermarkt. Nach soviel Bewegung gibt es abends unsere „klassische“ Käsepfanne, etwas abgewandelt mit Porree und Weißwein.

Ruhig klingt der Abend aus.

 

Tkm:  40

Ü:      18,10 Euro

 

 

 

Mittwoch, 04.09.2013

 

Es wird immer heißer, strahlendblauer Himmel, wir fahren durch Barr, Epfig und Selestat. In St. Hippolythe kauft Chrissi noch ein paar „Getränke!“ In Bergheim machen wir dann einen Rundgang und legen eine Kaffeepause ein. Der nächste Stopp dann in Riquewihr, den im Reiseführer beschriebenen schönen Weg durch die Weinberge ersparen wir uns aufgrund der hohen Temperaturen. Die süßen elsässischen Spezialitäten, Makronen und "Kugelhopf", kann man hier überall probieren und wir kaufen auch eine kleine Auswahl.

 

   

 

   

 

                              

 

In Colmar ergänzen wir unsere Vorräte beim Lidl, bevor wir uns auf dem CP an der Ill einrichten. Die Beine vertreten wir uns im Vorort Horbourg-Wihr, da wir den Rundgang in Colmar für den nächsten Tag angedacht haben. Hier ist es leider ziemlich ruhig, keine Bar, kein Café, nur ein Pizzawagen auf dem Marktplatz, so dass wir im Restaurant auf dem CP noch einen Pastis nehmen und uns zum Abendessen einen Tomaten-Thunfisch-Salat bereiten.

 

Neben uns steht eine junge Familie aus Frankfurt, die ein Problem mit dem Gasbowdenzug ihres Wagens hat und wir können kurzfristig mit einem Gummiband aushelfen.

 

Tkm:  70

Ü:      18,20 Euro

 

 

 

 

Donnerstag, 05.09.2013

 

Wir lassen es ruhig angehen, stehen gsd unter Bäumen, denn der Planet brennt schon wieder. Gegen Mittag sind wir im Zentrum von Colmar, die Straßen sind zum Glück schattig. Wir wandern zur Markthalle, wo wir für ein Picknick einkaufen, welches wir in der Nähe der Halle unter Bäumen an der Lauch einnehmen. Die Stadt ist touristisch voll erschlossen und schön anzuschauen, vor allem das Viertel „Petit Venise“, aber auch anstrengend, der vielen Menschen und der Hitze wegen. Wir beschließen, nun wieder aufs Land und in ruhigere Gefilde zu fahren. Die „Auberge au vieux Pressoir“ in Le Bollenberg finden wir leider nicht, dafür ein wunderschönes Plätzchen in Lautenbach/Zell. Der Platz ist etwas abschüssig, dafür haben wir eine bombige Aussicht und nur 4 Nachbarn. Wir freuen uns auf das Essen in der „Auberge à la Truite“, das Essen ist ok, der Weißwein leider warm und der Kellner ….

Daher kein Tipp. Schnell sind wir wieder am Auto und genießen Abend und die Aussicht.

 

Tkm:  50

Ü:      14,20 Euro

 

   

 

    

 

   

 

  

 

 

 

 

Freitag, 06.09.2013

 

Nur ein paar Wölkchen am Himmel, schon beim Frühstück rinnt der Schweiß. In Selestat machen wir einen letzten Einkauf bei "Leclerc". Zurück in Deutschland finden wir in Eberbach direkt am Neckar einen schönen Stellplatz. Der Abend ist mild, aber in der Nacht fängt es an zu regnen, Gewitter ziehen auf und der Regen begleitet uns bis nach Haus.

 

Tkm: 380

Ü:       17,5 Euro

 

   

 

 

Samstag, 07.09.2013

 

Die eine Woche mit unserer EMMA verlief ohne große Zwischenfälle, es gab keine Pannen, nur selbst geschaffene kleiner "Unglücke".

Wir sind zufrieden und müssen noch einiges an die richtigen Stellen verpacken. Es wächst und wird...

 

Tkm: 400

Ü:    0 zuhause                                           

 

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