Frankreich 2011, 1. Woche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 22.10.11 - 1. Tag

 

Um 10.45 Uhr bei strahlendem Sonnenschein starten wir Ri Südwesten. Kurz vor Gießen auf der Raststätte Berfa gönnen wir uns einen Latte Macchiato und einen großen Cappucino bei einer großen Fast Food – Kette. Hinter Gießen verlassen wir die Bahn, unser Ziel ist zunächst Limburg a.d. Lahn. Hier sollen die ältesten Fachwerkhäuser Deutschlands stehen, bekannt ist vor allem der spätromanische Limburger Dom aus dem 13. Jh., der über der Stadt thront. Beim Rundgang durch die schöne Altstadt genießen wir die Ausblicke. Da uns langsam der Hunger überkommt, kehren wir in eine Creperie ein und essen bretonische Galettes (  ), Chrissi trinkt Cidre und stimmt sich damit auf  Frankreich ein.

                                               

      

Weiter geht es nach Dietz, wo wir das Barockschloss Oranienstein besuchen wollen, nicht wissend, dass es in der Freiherr-vom-und zum-Stein-Kaserne liegt. Durch eine glücklichen Umstand – im Schloss findet heute ein Konzert statt – gelangen wir zumindest auf das Gelände bis zum Eingang des Schlosses. Dort erfahren wir, dass eine Besichtigungnur zu bestimmten Zeiten im Rahmen einer Führung möglich ist. Weiter geht es an der Lahn entlang bis Nassau, wo wir uns auf einem CP einrichten und später noch einen Stadtbummel machen. In einer netten Kneipe trinken wir Michelsbräu vom Fass, dazu gibt es Linsensuppe und Laugenbrezel. Als wir später zum Bus zurückkommen, sind die Temperaturen so im Keller, dass wir zum ersten Mal die Heizung anwerfen.

 

 

 

           

                                          

Tkm: 360

Ü: 13 €

 

 

Sonntag, 23.10.11 - 2. Tag

 

Als wir morgens wach werden, bemerken wir, wie uns die Kälte in die Glieder gezogen ist. Die Nacht war lausig kalt, es ist neblig und das Aufstehen fällt schwer. Reif liegt auf der Wiese, doch schon bald wärmen uns die ersten Sonnenstrahlen.

 

       

 

Unser Weg führt weiter der Lahn entlang, wir passieren Bad Ems und erreichen schließlich das Deutsche Eck in Koblenz, wo wir bei strahlendem Sonnenschein an der Promenade rheinabwärts und Mosel aufwärts spazieren. Wir biegen in die Altstadt ab, sehen die berühmten Augenroller und lassen uns in einem Café nieder.

 

            

 

                                  

 

An der Mosel geht es flussaufwärts bis nach Cochem, wo wir auf die andere Flussseite wechseln. In Beilstein, dem Dornröschen der Mosel, tobt der Bär, Touristen, Zwiebelkuchen, Wein. Nach einem Fotospaziergang fahren wir weiter, bis wir in Wintrich bei einer Winzerin einen CP finden. Beim Rundgang durch den Ort kommen wir am Womo-Stellplatz vorbei, der ist gut gefüllt und liegt nah am Wasser. Wir suchen noch nach einer Straußwirtschaft und als wir endlich eine gefunden haben, ist diese bis fast auf den letzten Platz besetzt. Es ist ziemlich stickig und wir beschließen, den Wein und ein leckeres Abendessen in unserem Auto zu genießen.

 

     

 

                                        

    

Tkm: 160

Ü: 11 €

 

 

Montag, 24.10.11 - 3. Tag

       

 

Da auch die letzte Nacht lausig kalt war, wollen wir uns einen kleinen Elektroofen zulegen. Also suchen wir erstmal einen Campingmarkt. Gibt es hier natürlich nicht. Unser Weg führt weiter nach Trier an der Mosel entlang, dort wollen wir neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten unser Glück versuchen, beim Media Markt werden wir später schließlich fündig. Nachdem wir die alte Römerbrücke überquert haben, finden wir einen Parkplatz im Zentrum, scheint das Rotlichtviertel zu sein, unweit des Geburtshauses eines berühmten Sohnes der Stadt, dessen Lehren für einiges Unheil in der Welt gesorgt haben. Zunächst landen wir im „Louisiana“, wo wir eine Kaffee- und Snackpause einlegen, vorher hatten wir im Buchladen nebenan noch einen Frankreich-Baedeker erstanden.

 

                        

 

                      

                  

                           

 

 

 

Danach erwandern wir die architektonischen Kulturschätze der Stadt. Wir sind ein wenig enttäuscht von der Lage der Porta Nigra am Ende der Fußgängerzone, gehörte es unsere Meinung nach eigentlich in einen schöneren „Rahmen“. Weiter geht es über den Hauptplatz zum Dom, vorbei an den Barbara-Thermen, bis zum Amphitheater. Schön! !  Mit der Kultur sind wir jetzt durch, es wird Zeit, sich den profanen Lebensbedürfnissen zuzuwenden, also auf zum Media Markt, wo wir ein Öfchen erstehen und zurück zum Auto. Nach dieser langen Stadtwanderung sind wir rechtschaffen müde und landen nach kurzer Fahrt in Saarburg auf dem CP im Fichtenhain.

 

Tkm: 100

Ü: 16,20 €

 

Dienstag, 25.10.11 - 4. Tag

 

Heute morgen regnet es. Bei der Ortsdurchfahrt stellen wir fest, dass es sich bei Saarburg, um ein nettes Städtchen handelt, dass einen Besuch durchaus verdient. Bevor wir starten, erklärt uns die CP-Wirtin den Weg zum günstigen Tanken in Luxemburg, in Schengen kostet der Liter Diesel 30 Cent weniger als in Deutschland.   

 

Von Luxemburg geht’s wieder nach D und weiter nach „la douce France“. Wir passieren Cattenom, auf dem Weg Ri. Westen nach Verdun, dort wollen wir die Gedenkstätten des 1. Weltkrieges besuchen. Unterwegs halten wir an einem deutschen Soldatenfriedhof, dort treffen wir noch einen deutschen Lkw-Fahrer mit seinem Sohn, der eine große Landmaschine in die Normandie transportieren muss und hier eine Pause einlegt. Wir besichtigen das Fort de Vaux Fleury, Memorial, Ossuaire, Douaumont.

 

         

   

 

In nördlicher Richtung erreichen wir Consenvoye an der Maas (Meuse), wo wir einen CP finden. Die nette „Empfangsdame“ treffen wir später noch mal im Ort, sie erzählt uns, dass es hier nur 2 Restaurants und eine Tankstelle mit Boutique gibt. Dort kaufen wir Bier und in der Bar des einen Restaurants nehmen wir einen Pastis und kommen mit der Bedienung und den beiden Gästen ein wenig ins Gespräch. 

Bald trollen wir uns und bereiten unser Abendessen, Linsenpüree und Fleischpasteten. Gegen 22 Uhr zieht ein Gewitter auf.

 

Tkm: 160

Ü: 8,20

 

Mittwoch, 26.10.11 - 5. Tag

 

Die Sonne scheint bei 8° C. Brrr, ab in den Süden. Wir fahren noch an der Zitadelle von Verdun vorbei.

 

            

 

Vom Départment Meuse in der Region Lorraine geht es in das D. Haute-Marne in der Region Champagne-Ardennes, wo wir einen ersten Stopp in Langres einlegen. Die hübsche Kleinstadt wird von einer 4 km langen Stadtmauer umgeben, von der aus man einen sehr schönen Blick in die Umgebung genießen kann. Die Stadt mit ihren 12 Türmen und 7 Toren lädt zu einem Spaziergang ein. Es ist sonnig und die Temperaturen steigen. – Im Salon du Thé nehmen wir Café und Kuchen.

 

        

 

          

 

Wir fahren weiter ins Dpt. Cote d’Or (R. Bourgogne). In Vignolles bei Beaune finden wir einen CP mit beheizten Sanitäranlagen. Doch bevor wir uns dem Abendessen widmen können, kaufen wir beim Intermarché in Beaune noch etwas für das diner.

 

   

 

Ü: 18,50 €

Tkm: 320

 

Donnerstag, 27.10.11 - 6. Tag

 

Bevor wir uns weiter auf den Weg in den Süden machen, fahren wir noch einmal in die Altstadt von Beaune und passieren das Hotel Dieu und den Arc de Triomphe. Im Rhonetal geht es weiter in den hoffentlich warmen Süden. 

 

        

 

Vorbei an Chalons-sur-Saone, durch Bourg-en-Bresse, um Lyon herum, erreichen wir Tournon-sur-Rhone. In diesem schönen Städtchen finden wir, wie im RF versprochen, einen zentral gelegenen CP direkt an der Rhone, wo wir von unserem Platz aus vorbeifahrende Schiffe beobachten können. Beim abendlichen Rundgang kaufen wir noch Lentilles de Puy und genießen dann ein leckeres 4-Gänge-Menu im Restaurant „La Chaumière“. Mittlerweile sind die Temperaturen – trotzdem es schon Abend ist – auf milde 17° C angestiegen.

 

 

 

                

 

                                     

 

Ü: 18 €

Tkm: 300

 

 

Freitag, 28.10.11 - 7. Tag

 

Leider beginnt der Tag sonnenlos und regnerisch kühl. Heute wechseln wir ein paar Mal zwischen linker und rechter Rhoneseite, dem Fluss in Richtung Süden folgend. Aus der Ferne entdecken wir ein AKW in der Nähe von Montélimar (Nougat). Als wir Orange erreichen und am Triumphbogen parken, hört es zum Glück auf zu regnen.

 

        

 

                        

 

Beim Stadtbummel, der nun folgt, besichtigen wir das berühmte antike römische Theater. Mit Hilfe eines Audioguides lassen wir uns in die aktive Zeit des Theaters zurückversetzen. Wir beenden den Stadtrundgang bei einem Café au lait und setzen unsere Fahrt nach Arles fort. Dort gibt es einen CP in der Nähe des Pont de Crau, den wir vor Einbruch der Dunkelheit erreichen.

 

              

 

Ü:  21 €

Tkm: 250   

 

 

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Übernachtungen                             

22.10 Nassau/ Lahn   23.10 Wintrich/ Mosel     24.10 Saarburg     25.10 Consenvoye    

26.10 bei Beaune    27.10 Tournon/ Rhone      28.10 bei Arles