Dritter Teil – Serbien/Rumänien/Ukraine/Slowakei/Polen

 

 

 

16. Tag

 

25.06.2009 Belogradschik/BG – Mehadia/RO

 

 

Unsere nächste Etappe geht durch Rumänien. Kurz vor der Grenze nach Serbien halten wir in Vidin am Donauufer an. Das Wetter ist gut und wir schauen uns in der Stadt ein wenig um.

 

         

 

                                                 

 

          

 

An der Donau entlang fahren wir ein Stück durch Serbien. In Kladovo überqueren wir die Donau und die Grenze nach Rumänien.

 

 

 

 

 

Auf rumänischer Seite fahren wir donauaufwärts zum „Portile de Fier“, dem Donaudurchbruch und –kessel – nur 200m breit und 80 m tief. Allerdings müssen wir dieselbe Strecke wieder zurückfahren, um zum CP in Mehadia zu gelangen.

 

 

          

 

Der Platz ist klein und zur Begrüßung gibt es einen Kaffee vom Besitzer, der aus Köln stammt und schon etliche Jahre in Rumänien lebt. Ein Restaurant ist auch vorhanden, aber da uns der Bewegungsdrang überkommt, schwingen wir uns auf die Räder und radeln die 4 km bis zum eigentlichen Ort auf der viel befahrenen Hauptstraße. Kurz vor dem Ort beginnt eine halb fertige Umgehungsstraße. Im Geschäft erzählt uns ein junger Mann (auch er hat mal in D gearbeitet), wie es um das Schicksal der Straße bestellt ist. Eine italienische Baufirma hat wahrscheinlich EU-Gelder eingestrichen und danach die Baustelle verlassen. Von ihm hören wir auch etwas über die alltäglichen Sorgen und Nöte der Menschen in der Region – wirklich kein einfaches Leben.

 

          

 

 

Den Abend verbringen wir bei angenehmen Temperaturen gemütlich vor dem Bus. Es gibt Würstchen mit Tomatensalat und die Glühwürmchen umschwärmen uns.

 

 

Tkm: 243

Ü: 10 €

 

 

17. Tag

 

26.06.2009 Mehadia/RO – Orastie/RO

 

Zunächst nach Baile Herculane nach Osten über Baia Arama bis Târgu Jiu. Aus dem Reiseführer haben wir erfahren, dass hier einige Skulpturen von Constantin Brâncusi ausgestellt sind. Wir schlendern durch den Park und machen den ersten Halt unter dem „Tor des Kusses“. Weiter geht’s zum „Tisch des Schweigens“. Die „unendliche Säule“ steht am anderen Ende des Stadtzentrums, die lassen wir aus. Wir sehen uns noch ein wenig in der Stadt um, trinken Kaffee im Hardrock-Café, die Musik ist allerdings eher chillig. Insgesamt macht die Stadt einen aufgeweckten und sympathischen Eindruck.

 

                                        

 

 

Die nächste Etappe geht in nördlicher Richtung bis Petrosani. Hier machen wir einen Abstecher, ostwärts auf den Pasul Groapa Seaca. Auf der anderen Seite gibt es einen Stausee, allerdings sehen wir den See vor lauter Bäumen nicht. Die Straße wird z.Zt. ausgebaut. Irgendwann drehen wir um, steuern unser Tagesziel, den CP Aurel Vlaicu bei Orastie an. Auch dieser CP wird von Holländern betrieben, die Ausschilderung ist zum Glück gut, denn der CP liegt ziemlich versteckt am Rande des Dorfes.

 

          

 

                

 

 

Schmale Toreinfahrt, kleiner Hof und dahinter auf der Wiese ca. 15 Wohnmobile und Gespanne. Der größte Teil Belgier, die gerade ihren Abschiedsabend in gemütlicher Runde begehen. Die Wirtsleute sprechen gut deutsch und nach kurzer Zeit steht für uns ein ordentliches Abendmenu auf dem Tisch. Neben kühlem Bier, gibt’s noch einige Tsuica, die der Wirt aus unergründlichen Quellen bezieht.

 

          

 

Später gesellt sich ein älterer Herr aus Osnabrück zu uns an den Tisch, er berichtet uns von seiner Leidenschaft, dem Höhlenklettern. Als wir zum Auto zurückkehren, hat Hartmut schon so eine Ahnung, als er sich den rechten Hinterreifen anschaut. Aber dazu morgen mehr…..

 

 

Tkm: 334

Ü:  59 Lei

 

 

 

18. Tag

 

27.06.2009 Orastie/RO

 

Wir liegen noch in den Kissen, als die belgische Truppe abrauscht. Unruhig wird’s, als eines der Wohnmobile sich in der aufgeweichten Wiese festgefahren hat. Jetzt muss erstmal ein Traktor ran, den der Wirt und sein Sohn schnell organisiert haben.

 

             

 

Noch während wir frühstücken fällt uns ein, was sich am schon Abend abzeichnete. Der Reifen muss gewechselt werden. Glück im Unglück, der Sohn des Wirtes fährt wegen eines defekten Reifens eines Wohnwagenbesitzers nach Orastie, um diesen reparieren zu lassen. Wir können uns anschließen, also wird das Frühstück verschoben und der Reifen runtergeholt. In 2 h ist alles erledigt.

Da das Frühstück ausgefallen ist, fahren wir zum Mittagessen in die Stadt. Es sind kaum Menschen auf der Straße und als der große Regen einsetzt, flüchten wir in ein Restaurant, dass eigentlich für Großveranstaltungen vorgesehen ist. Der Speisesaal ist riesig und wir sind die einzigen Gäste. Trotzdem bekommen wir leckeres Essen.

Als der Regen aufhört erledigen wir noch einen Großeinkauf beim Plus, dem einzigen Laden, der geöffnet hat (es ist Samstagnachmittag).

 

Auf dem CP zurück, scheint wieder die Sonne und wir unterhalten uns mit den restlichen Gästen aus Belgien, Holland und der Schweiz.

 

 

Tkm: 27

Ü:  59 Lei

 

 

 

19. Tag

 

28.06.2009 Orastie/RO – Sapinta/RO

 

Früh geht’s los. Kurz vor Aiud machen wir einen Abstecher zum Kloster Rimet, über das „weiße Kloster“ hatten wir in unserer örtlichen Zeitung etwas gelesen. Es ist Sonntag und die Einheimischen pilgern zu Hunderten zum Gottesdienst, der draußen stattfindet und so ganz anders abläuft, als wir es von zu Hause kennen.

 

         

 

Wir sehen uns auf dem Gelände ein wenig um und schon bald geht es weiter. Nur noch kurze Stopps für Kaffee, PP und Bank. Über Turda und Cluj-Napoca erreichen wir am Abend den CP Poieni in Sapinta. Auf dem Pasul Gutaj müssen wir eine Pause einlegen, da unser Fahrradträger in Schieflage geraten ist, also Fahrräder runter und den Träger neu justiert. Vor dem CP in Sapinta müssen wir 2 km übelste Straße überwinden, aber wir werden entschädigt durch die schöne Lage an einem Wildbach und ein köstliches Abendessen.

 

     

 

 

            

 

 

Tkm: 420 km

Ü:  25 Lei

Essen: 80 Lei

 

 

 

20. Tag

 

29.06.2009 Sapinta/RO – Ust-Chorna/UA

 

Heute wollen wir die Gedenkstätte für die Opfer des Kommunismus in Sighetu Marmatiei besuchen. Sie ist 1997 in einem ehemaligen Gefängnis in der Stadt eingerichtet worden. Die Zeugnisse der Unterdrückung durch den Diktator Nikolae Ceausescu und seiner Geheimpolizei Securitate sowie der rumänischen Revolution von 1989 sind eindringlich und machen deutlich, unter welchen Bedingungen die Bevölkerung teilweise zu leiden hatte.

 

          

 

Seit einiger Zeit, wie wir gehört haben, gibt es wieder die Möglichkeit des Grenzübergangs für Fahrzeuge zwischen Sighet und Solotvino. Da die Ausschilderung fehlt, orientieren wir uns an der Himmelsrichtung und stehen endlich vor dem Grenzhäuschen auf rumänischer Seite. Der Grenzbeamte schickt uns zurück, wir müssen erst einen großen Bogen von ca. 3 km fahren, um uns dann über eine Schotterpiste dem Grenzhäuschen von rechts zu nähern. Nun können wir die Brücke über die Theiß queren und gelangen zur ukrainischen Grenzstation.

 

    

 

Alles wird geprüft und in Augenschein genommen. Auspacken müssen wir zum Glück nicht. Während der ganzen Zeit können wir alte Damen beobachten, die wohl zum Einkaufen mit dem Fahrrad in die Ukraine fahren, und Geldscheine in ihre Ausweise legen!! Wahrscheinlich zur Beschleunigung der Grenzabfertigung. Geld kann Türen öffnen, manchmal auch Grenzen. Diese Taktik unterstützen wir jedoch nicht.

 

An einem Straßencafé mit Bankomat halten wir, um Geld zu ziehen und etwas Kühles zu trinken. Der Kurs liegt mittlerweile bei 10 :1. Dann schlängeln wir uns das Tereswar-Tal hinauf. Gegen 17 Uhr erreichen wir den Hof von Valentin. Es wird gerade Holz gemacht und der Schweiß rinnt in Strömen. Franz, Valentins Vater, ist heute zum ersten Mal nach seiner Operation seit fast 4 Monaten wieder „mit dem Rad“ (als Stütze) zu Fuß von seinem Haus heruntergekommen. Viele Kinder sind zum Spielen da.

 

Nach dem Essen gehen wir zu Franz und Elisabeth, Valentins Eltern, die sich wie immer sehr „stark“ freuen. Wir müssen unbedingt noch Kuchen und Hibiskustee zu uns nehmen und platzen fast. Die beiden erzählen aus ihrem bewegten Leben und für morgen Mittag sind wir zu Hefeklößen eingeladen

 

    

 

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Tkm: 102

 

 

 

21. Tag

 

30.06.2009 Ust-Chorna/UA

 

Vor den Klößen (Dunstknödel) gibt es Suppe und alles ist sehr schmackhaft. Wir bleiben 2 h und erfahren wieder viel aus früheren Zeiten. Danach machen wir einen Spaziergang bis zur Turbasa, wo uns eine junge Frau aus Kiew in bestem Englisch anspricht. Sie macht mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern Urlaub in den Bergen.

In der Turbasa trinken wir einen Kaffee, nachdem das Café extra für uns aufgeschlossen wurde. Auf dem Rückweg machen wir einen Abstecher zum Sägewerk, wo uns bellende Hunde empfangen. Dort treffen wir den Bruder von Johann, dem Besitzer des österreichischen Ladens. Er führt uns auf dem Gelände herum und wir können sehen, wie Blockhäuser entstehen.

 

         

 

Abends schlägt Valentin uns eine geführte Wanderung auf den „Berg der Liebe“ vor, die sein Freund Artur am nächsten Tag mit einigen Touristen aus Odessa und Kiew (Gäste der Turbasa) unternehmen will. Elizabeth, die älteste Tochter, wird mitgehen, um für uns zu dolmetschen.

 

 

 

21. Tag

 

01.07.2009 Ust-Chorna/UA

 

Um 9 Uhr soll es losgehen. Wir fahren mit Elizabeth zur Turbasa und warten dann noch ca. ½ Stunde bis wir starten. Wir sind erstaunt über die Teilnehmenden, die in recht unterschiedlicher Ausrüstung die Wanderung angetreten haben. Einige mit Wanderstöcken, andere in Badelatschen. Elizabeth übersetzt einiges von dem, was Artur unterwegs an einigen Stellen erzählt. Der Weg ist steil, aber schattig und nicht sehr lang. Oben erwartet uns eine bunte Blumenwiese, auf der auch Walderdbeeren und Zitronenthymian wachsen, die von den Wanderern reichlich gepflückt werden. Artur erzählt noch die Legende vom Berg der Liebe und dann geht es wieder abwärts. An der ehemaligen „Bärenhöhle“ ist Foto-Session. Auf dem Rückweg kehren wir noch mal bei Franz und Elisabeth ein.

 

         

 

         

 

    

 

Auf der Wiese hinter Valentins Haus ist schon die ganzen Tage die Heumahd im Gange, zum Glück spielt das Wetter mit und das Heu kann bald eingefahren werden.

       

 

 

22. Tag

 

02.07.2009 Ust-Chorna/UA

 

Heute war mit Artur und den Touristen von der Turbase eine Wanderung zum "Schwarzen Wasserfall" (Vodpade chorna) geplant. Die fällt leider aus und so gestalten wir unser eigenes Programm: Eine Fahrradtour nach Lopuchovo. Dazu müssen wir uns ca. 4 km über einen kaum mehr Straße zu nennenden Holperweg quälen. In der Ortsmitte ist die Fahrbahn wieder asphaltiert. Das Dort zieht sich aber über mehrere km hin und kurz vor dem Ende machen wir eine Pause und probieren zum ersten Mal Kwas (ein alter russischer Brottrunk) - schmeckt ein bisschen wie Malzbier.

 

 

Rückfahrt

 

Nachmittags fährt Hartmut nochmal mit dem Fahrrad los, Richtung Komsomolsk und bis in den Wald dahinter, der unendlich zu sein scheint. Am ersten größeren Holzumschlagplatz an der Brücke über die Mokrianka beobachtet er die Holzverladung. Nach 3,5 h trifft er wieder in Valentins Garten ein und ist ziemlich erledigt. Ich habe mich inzwischen mit dem Vorsortieren unsere Bilder beschäftigt und nebenbei den Kindern beim Spielen zugesehen.

 

 

23. Tag

 

03.07.2009 Ust-Chorna/UA

 

Wir hatten uns für den Vormittag mit der Familie aus Kiew in einem Café verabredet. Leider kommen sie nicht. Wir gehen bis zu Turbasa, aber auch dort treffen wir sie nicht. Später erfahren wir, dass sie mit ihrem Sohn ins Krankenhaus mussten, weil er sich beim Fahrradfahren verletzt hatte. 

Auf dem Rückweg sehen wir einen älteren Mann am Gartenzaun stehen, er bemerkt, dass wir nicht aus dem Ort sind und zeigt uns seine kleine Holzarbeit: Einen Hauklotz mit Miniaturaxt. Auf dem Hauklotz ist eine Koliba (Schutzhütte) eingebrannt. Wir kaufen ihm eine seine Arbeiten ab.

 

Auf dem Rückweg überrascht uns ein heftiges Gewitter und wir schaffen es gerade noch, uns in eine Bar zu retten, bevor sich die Schleusen des Himmels öffnen. 

 

 

Nach ca. 1,5 h und mehreren Getränken läßt der Regen etwas nach und vor der nächsten Ladung erreichen wir gerade noch das

Haus von Franz und Elisabeth. Da das Mittagessen ausgefallen war, lassen wir uns ihren leckeren Kirschkuchen schmecken. Dann verabschieden wir uns für dieses Jahr von den beiden, denn morgen geht es wieder in die Heimat.

 

 

Den letzten Abend verbringen wir mit Valentin und natürlich wird mal wieder über Gott und die Welt geredet. Immerwieder sehr interessant seine Ansichten zu hören und Einblicke in seine Religion und das Leben und die Entwicklung in seinem Land zu bekommen.

Seitdem wir bei Valentin logieren, fiel uns auf, dass die älteste Tochter Elisabeth, fleißig kleine Glasperlen aufgefädelt hat, die sie dann zu Rosen kunstvoll gestaltet. Sie sind als Mitbringsel für ihre Ferien in Österreich gedacht. Und auch wir bekommen zum Abschied eine Rose als Geschenk.

So geht mit dem Abend auch die schöne Zeit in Königsfeld zu Ende.

 

Der Preis für die 5 Übernachtungen mit Vollpension liegt in unserem Ermessen.

 

 

24. Tag

 

04.07.2009 Ust-Chorna/UA - Tarnow/PL

 

Wir starten um 8.15 Uhr, kommen gut voran und wollen bei Ushgorod über die Grenze in die Slowakei.

 

 

In Ushgorod verfransen wir uns erstmal, müssen nach dem Weg fragen. Auf der ukrainischen Seite der Grenzstation ist man sehr an unserem Auto und unserem Inhalt interessiert. Der Zöllner ist ein bisschen unverschämt, öffnet meine Tasche und schnüffelt auch sonst überall herum, fragt nach Waffen oder Drogen!! Sogar das Dach müssen wir öffnen und eine Zollerklärung (auf deutsch) ausfüllen. Trotzdem, nach einer halben Stunde sind wir durch. Noch ahnen wir nicht, dass uns die wirkliche Zerreißprobe beim Eintritt in die EU noch bevorsteht. Vor der slowakischen Seite stehen wir fast 3 h. Es bewegt sich nichts (300 m/h).

 

Ein VW-Bus aus Schwäbisch-Hall, vollgepackt bis unters Dach, steht auf der Einreise-Seite und hat offensichtlich eine Panne. Der Fahrer läuft um sein Auto herum, nach einer Weile fällt ihm unser Kennzeichen auf und er kommt auf uns zu. In bestem Österreichisch fragt er uns, wo wir in der Ukraine gewesen sind. Als wir es ihm erzählen, schlägt er sich auf die Schenkel und kann es kaum glauben, dass wir bei seinem ehemaligen Schulkollegen Valentin zu Besuch waren. Er lebt heute in Deutschland und besucht regelmäßig sein Heimatdorf in den Karpaten. Er regt sich furchtbar über die

slowakischen Kontrollprozeduren auf (jo leckts mi am orsch), die deswegen so scharf seien, weil die Spritpreise in der Ukraine so niedrig sind und man Schmuggeleien vermutet.

 

         

 

Als wir endlich dran sind, platzt Hartmut fast. Zweimal wird das Auto kontrolliert, dazu Angabe des km-Standes und der Benzinmenge, die wir im Tank haben!? Er versucht sich noch in Englisch zu beschweren, doch die Grenzer wollen nichts verstehen.

 

Nach fast 4 h fahren wir nun etwas (zu) zügig weiter. Die Lkw-Schlange zur Einreise in die Ukraine ist mehrere km lang!! Bisher waren wir es gewöhnt, dass Polizeikontrollen von entgegenkommenden Fahrzeugen durch Lichthupe o.ä. angzeigt. Nicht so in der Slowakei. In der nächsten größeren Ortschaft erwischt es uns und wir werden mit einer Radarpistole von den Sheriffs geblitzt. 67 kmh, statt angeblicher 50, der Spaß kostet uns 60 Euro und das sofort. Hartmut hat noch einen "alten Lappen", das gefällt denen gar nicht, eigentlich wollen sie einen EU-Führerschein sehen. Wie man sich vorstellen kann, ist die Stimmung nun erstmal vollkommen im A..... 

 

Die Landschaft entschädigt und auch die Straßen sind in sehr gutem Zustand (verführen allerdings). Wir "erklimmen" den Dukla-Pass und passieren den ehemaligen Grenzkontrollpunkt nach Polen. Auch hier sind die Straßen mittlerweile gut in Schuß. Gegen 20.30 Uhr kommen wir auf dem CP No. 202 in Tarnow an. Die finnische Familie neben uns war schon häufiger in Polen und meint, dass dieser CP einer der besten des Landes sei. Da wir noch nichts gegessen haben, gehen wir den knappen km ins Zentrum. Der sommerliche Abend hat dafür gesorgt, dass die Lokale rund um den großen Marktplatz bis auf den letzten Platz gefüllt sind. In einer Seitenstraße bekommen wir in einer Pizzeria nur noch Essen zum Mitnehmen. Kein Problem, wir lassen uns die Calzone auf einer Bank in der Fußgängerzone schmecken, dazu gibt es ein (leider warmes) Warka Strong. Dem Genuss schadet es nicht. Nach einer weiteren Runde um den immer noch rappelvollen Marktplatz machen wir uns auf den Weg zu unserem Auto. 

 

 

Tkm: 550

Ü:  54 Zloty

 

 

25. Tag

 

05.07.2009 Tarnow/PL - Goslar/D

 

Noch liegen knapp 950 km vor uns: Um 9.45 Uhr rauschen wir vom Platz. Bei Krakau geht es auf die Autobahn. Zwischenstopp in Boleslawiec (Bunzlau),

eine kleine Keramikschale (Bunzlauer Blau) landet in unserem Gepäck. In Görlitz stärken wir uns bei McD für die letzte Etappe der Heimfahrt und erreichen die Heimat gegen 19.30 Uhr.

 

 

Tkm: 945

Ü: Federkernmatratze gratis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Resumee:

Wir haben in diesem Urlaub 13 Länder mehr oder weniger bereist, sind dabei knapp 7000 km gefahren,

waren 25 Tage unterwegs, unser Auto hat uns, bis auf eine Reifenpanne nie im Stich gelassen. Wir haben wunder-

schöne Landschaften gesehen und nette Menschen getroffen. Die freundlichsten Menschen trafen wir in Albanien,weshalb wir auch im nächsten Jahr wieder hinfahren werden.